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Pressemitteilungen
Bad Homburg,
22. Dezember 2009
Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH (KGE), die Frankfurter Niederlassung für Europa für die Bereiche Verkauf und Service der Kawasaki Heavy Industries Ltd. (KHI) gibt bekannt, einen Auftrag für ein Gasturbinen Generator Aggregat GPB80D der 7 MW-Klasse erhalten zu haben. Dieser Auftrag kommt von Sedamyl, einem italienischen Lebensmittel-Unternehmen in der Nähe von Turin. Die Auslieferung der kompletten Anlage ist für Mai 2010 geplant.
Sedamyl plant, sein aktuelles KWK-System mit einer bereits bestehenden Gasturbinen Anlage durch das Kawasaki Gasturbinen Generator Aggregat GPB80D zu ersetzen. Die erzeugte Elektrizität wird vor allem für Sedamyl’s Produktionsanlagen benötigt werden, während überschüssiger Strom in das örtliche Stromnetz eingespeist wird. Der durch die Abgaswärmenutzung erzeugte Dampf wird den Produktionsanlagen zur Lebensmittelverarbeitung bereitgestellt.
KHI wird die Gasturbine M7A-03D des Gasturbinen Generator Aggregats GPB80D herstellen, während KGE mit einem lokalen Unternehmen zusammenarbeitet, um das Aggregat vollständig mit den von KGE beschafften Komponenten auszustatten um es anschließend zu Sedamyl’s Einsatzort in Italien zu liefern. Zusätzlich zu dem vereinbarten Instandhaltungsvertrag mit Sedamyl ist KGE auch verantwortlich für die Installation, Testläufe und Nachweisprüfung nach der Auslieferung.
Der jüngste Auftrag ist das vierte GPB80D Gasturbinen Generator Aggregat auf dem
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europäischen Markt und das erste in Italien. Die GPB80D ist mit einer M7A-03D Gasturbine ausgestattet, die neueste Ergänzung zu Kawasakis M7A-Gasturbinen Baureihe. Die Entwicklung des GPB80D Gasturbinen Generator Aggregats, welches durch Kawasakis neue M7A-03D Gasturbine angetrieben wird, basiert auf den GPB60D und GPB70D Gasturbinen, die beide einen hervorragenden Ruf in dem Markt besitzen. Die GPB80D übertrifft die GPB70D mit 10% mehr Leistung und 2,9 Prozentpunkten besserem Wirkungsgrad.
Die M7A-03D Gasturbine für Sedamyls KWK-System wird die erste sein, die mit dem von Kawasaki neu entwickelten DLE-Verbrennungssystem für niedrigere NOx-Emissionen ausgestattet wird. Dadurch werden die weltweit niedrigsten garantierten maximalen NOx-Emissionen von 15 ppm (bei 15% O2) eingehalten.
Kawasakis herausragende technologische Fähigkeiten, welche von der hervorragenden Gesamteffizienz der GPB80D und ihrer Erfolgsbilanz nachgewiesen werden, erregen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Der jüngste Auftrag ist ein Beweis für die überlegene ökologische Effizienz und Lebenszyklus Kosten der Kawasaki Gasturbinen Generator Aggregate. Kawasaki wird seine Anstrengungen verstärken, seinen Umsatz mit Gasturbinen Generator Aggregaten mit Blick auf die Marktanteile in Italien und Europa durch KGE zu erhöhen. Die Fähigkeit, ein globales Vertriebsnetz zu nutzen welches Europa, Nord- und Südamerika, Süd- und Südostasien sowie den Nahen und Fernen Osten umfasst, ermöglicht es Kawasaki in alle globalen Märkte präsent zu sein.
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Das Kawasaki Gasturbinen Generator Aggregat GPB180D und GPB80D für Energias de Portugal (EDP)
Kawasaki Heavy Industries Ltd. (KHI) erhielt im Jahr 2008 einen Auftrag über seine Vertriebs- und Service-Niederlassung für Europa in Bad Homburg bei Frankfurt (Main), Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH (KGE), für ein 18MW GPB180D und ein 7MW GPB80D Gasturbinen Generator Aggregat von Energias de Portugal (EDP), einem ehemals staatlichen Energieunternehmen in Portugal. EDP hat einen Jahresumsatz von rund 15 Mrd. € und beschäftigt 13.500 Mitarbeiter.

GPB180D EDPb Package complete
Das Projekt beinhaltet die Lieferung einer schlüsselfertigen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage als Ersatz für die Altanlage von EDP. Die neue Anlage liefert 25 MW Strom und 49 Tonnen Dampf pro Stunde. Der Dampf wird der ansässigen Acrylfaserfabrik FISIPE, bereitgestellt und die Elektrizität in das EDP- eigene Stromnetz eingespeist.
KGE bildet zusammen mit ENERGETUS Instalações Industriais SA, dem lokalen Vertreter von KGE in Portugal, ein Konsortium. Der Lieferumfang von KGE beinhaltet die Gasturbinen Generator Aggregate und von ENERGETUS das
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Gesamt-Engineering, Bau, Abhitzedampferzeuger, elektrische Systeme, Montage, Inbetriebnahme und Testläufe.
Die Gasturbinen der Aggregate, die L20A und die M7A-03D, wurden von KHI in Japan produziert und zu KGE transportiert. KGE kooperiert mit einem örtlichen Unternehmen und stattet das Package mit lokal beschafften Komponenten aus. KGE plant beide Aggregate, die GPB180D und die GPB80D, im Sommer 2009 zum Aufstellort in Portugal zu liefern. Montage, Inbetriebnahme und Abnahmetests der ersten Einheit wird KGE bis Ende Januar 2010 durchgeführt haben. Der Start der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ist für Februar 2010 geplant.
Außerdem wurde ein Instandhaltungsvertrag über 15 Jahre zwischen EDP und KGE abgeschlossen.
Dies ist die erste Bestellung einer GBP180D in Europa, welche durch eine L20A Gasturbine angetrieben wird. Die L20A wurde basierend auf der zuverlässigen M7A Gasturbine entwickelt und erweitert. Das Designkonzept wurde übernommen und Erfahrungen aus der Entwicklung der M7A genutzt.
Die L20A Gasturbine, welche KGE bei diesem Projekt verbaut, ist die neueste Weiterentwicklung dieses Typs. Die elektrische Leistung wurde um 600kW gesteigert und der thermische Wirkungsgrad um 0,7 Prozentpunkte gegenüber der vorangegangenen Version verbessert.
Basierend auf den Erfahrungen mit der ersten GPB180D Anlage in Europa und der GPB80D, angetrieben von der neuesten Version der M7A-Gasturbinenserie, wird Kawasaki sein Geschäft mit Gasturbinen Generator Aggregaten nicht nur in Europa, sondern auch in Asien, Amerika und im Mittleren Osten erweitern.
Pressemitteilung 090511
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Das Kawasaki Gasturbinen Generator Aggregat GPB80D der E.ON Bayern hat im Januar 2009 den Betrieb aufgenommen
Das Gasturbinen Generator Aggregat des Typs GPB80D der E.ON Bayern ist im Januar 2009 in Betrieb gegangen. Dieses Gasturbinen Generator Aggregat wurde auf dem Gelände der Papierfabrik Albert Friedrich KG (Fripa) in Miltenberg, 60km südöstlich von Frankfurt (Main) installiert. Die Papierfabrik in Miltenberg ist Endkunde des Gasturbinen Aggregats. E.ON betreibt es auf dem Betriebsgelände von Fripa als Energie-Contractor.
Kawasaki Heavy Industries Ltd. erhielt diesen Auftrag im Jahr 2007 über seine Vertriebs- und Service-Niederlassung für Europa in Bad Homburg bei Frankfurt am Main, Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH, weltweit die zweite Bestellung einer GPB80D.
Teile der Bestellung welche Kawasaki erhalten hat beinhalten, das GPB80D Gas Turbinen Generator Aggregat sowie der dazugehörige Instandhaltungsvertrag über 15 Jahre. Der Kessel und der Gaskompressor wurden von E.ON geliefert.
Kawasakis direkter Kunde ist die E.ON Bayern Wärme. E.ON ist mit einem jährlichen Umsatz von 84 Mrd. € Deutschlands größter Elektrizitäts- und Energiekonzern. E.ON hat mit
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Fripa einen Vertrag zur Lieferung von Elektrizität und Dampf an die Fabrik in Miltenberg abgeschlossen und agiert als Energie-Contractor mit Hilfe der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche mit der Kawasaki GPB80D ausgestattet ist. Die gelieferte Strommenge entspricht der von 4.000 Haushalten und die Dampfmenge beträgt 20 Tonnen pro Stunde.
Die Fripa Papierfabrik Miltenberg ist in Privatbesitz, produziert Hygienepapiere wie z.B. Taschentücher, Toiletten- und Küchenpapier. 340 Arbeitnehmer sind in dem Unternehmen beschäftigt.
Die Fertigung des GPB80D Gasturbinen Generator Aggregats wurde im April 2008 abgeschlossen, der Testbetrieb startete im Juli 2008. Die Übernahme der Anlage durch E.ON und somit der kommerzielle Betrieb erfolgte im Januar 2009.
Die Entwicklung des GPB80D Gasturbinen Generator Aggregats, welches durch Kawasakis neue M7A-03D Gasturbine angetrieben wird, basiert auf den GPB60D und GPB70D Gasturbinen, welche sehr erfolgreich im Markt sind. Das neue Aggregat erreicht eine im Vergleich zur GPB70D um 10% gesteigerte Leistung und einen um 2,9 Prozentpunkte höheren thermischen Wirkungsgrad.
Basierend auf den Erfahrungen mit diesem GPB80D Projekt, angetrieben von der neuesten Version der M7A-Gasturbinenserie, wird Kawasaki sein Geschäft mit Gasturbinen Generator Aggregaten nicht nur in Europa, sondern auch in Asien, Amerika und im Mittleren Osten erweitern.
Pressemitteilung 090504
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Bei Munksjö ist
neue Gasturbine angekommen
Der Kraftwerksumbau beim Unterkochener Dekorpapierhersteller geht rasch voran - Im Juni kommt neuer Dampfkessel
Sascha Kurz
Aalen-Unterkochen. Ein 60-Tonnen-Package, bestehend aus einer Gasturbine, einem Generator und der zugehörigen Hydraulik und Elektrik, wurde von der Firma Kawasaki bei Munksjö Decor in Unterkochen in das bestehende Kraftwerksgebäude gehievt. Damit wurde der zweite Schritt der Kraftwerkserneuerung beim Dekorpapierhersteller bewerkstelligt. Bis 2010 soll nach Gesamtinvestitionen von 14 Millionen Euro die Dampf- und Stromerzeugung auf modernsten Füßen stehen.
Bauherr ist die Kraftwerks-Gesellschaft Unterkochen (KGU) GmbH (siehe unten). Zusammengebaut wurde der Grundrahmen und die Gesamtanlage bei der Firma Lindenberg in Köln-Rösraths. Die Gasturbine mit einer Leistung von 7 Megawatt und das Getriebe wurden in Japan bei Kawasaki und Hitachi-Nico gefertigt, der zugehörige Generator stammt aus Frankreich. Die Steuerung der Anlage erfolgt durch ein Softwareprogrammaus dem Hause Kawasaki. "Das ist die erste bestellte Anlage dieser Größenordnung. In diesem Segment haben wir so gut wie keine Konkurrenz", sagte Ottmar Frieling, Projektleiter von Kawasaki Gas Turbine Europe. Kawasaki produziert Energie-Packages mit 600 kW, 1,4 sowie 7 und 18 MW Leistung. Hauptkunden sind Papierhersteller und Kommunen, die Fernwärmenetze betreiben. 14 Monate vergingen von der Auftragserteilung bis zum Fertigstellen der Energieerzeugungs-Einheit.
11,5 Meter lang, 3,3 Meter hoch und 2,5 Meter breit baumelte das Kernstück künftiger Dampfaufbereitung und Stromerzeugung bei Munksjö an zwei Teleskopkränen der Firma Scholpp neben der Öffnung des Maschinenhauses, die extra für diesen Zweck geschaffen wurde. Die rund ein Dutzend Mitarbeiter von Scholpp, Kawasaki und Lindenberg manövrierten den Koloss millimetergenau an seinen Bestimmungsort. "Die Abgase der neuen Turbine werden im neuen Dampfkessel, der im Juni installiert wird, zur Dampferzeugung genutzt. Zudem deckt die umweltfreundliche Gasturbine dann 50 Prozent unseres Strombedarfs", sagte Joachim Becker, Geschäftsführer der KGU. Ab November werden 40 000 MWh Strom pro Jahr erzeugt.
2,5 Millionen Euro teuer
2500 Normkubikmeter Erdgas wird die Turbine unter Volllast verbrauchen und eine Drehzahl
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Die 60 Tonnen schwere Einheit schwebte ins Kraftwerkshaus ein.
von 14 000 Umdrehungen pro Minute besitzen, die ein Getriebe auf generatortaugliche 1500 Umdrehungen reduziert, was einer Wechselstrom-frequenz von 50 Hertz entspricht. 2,5 Millionen Euro teuer ist das nun eingebaute Kraftwerkselement.
Bis Ende Mai kommt noch eine vierstufige Filteranlage der Firma Wendt hinzu, die auf einer Stahlkonstruktion neben der Turbine und teilweise außerhalb des bestehenden Maschinenhauses platziert wird. Als letzter Teil der Modernisierung wurde aktuell ein neuer Braunkohlestaub-Kessel bestellt, der Mitte 2009 geliefert wird und den in die Jahre gekommenen, bestehenden Kohlekessel aus dem Jahr 1981 ersetzt.

KAWASAKI-Mitarbeiter leitsteten Millimeterarbeit.
"Beim alten Kohlekessel gab es Handlungsbedarf. Er hätte nachgerüstet werden müssen, um die Immisionsgrenzen einzuhalten", erklärt Peter Dolderer, Gesamtprojektleiter von Awiplan-PPD. Munksjö Decor steht 2010 auf zwei unabhängigen und modernen "Energiebeinen": Die Braunkohleanlage, die keine Entschwefelung benötigt, und die Gastechnologie bilden dann die Grundlage zur Papierherstellung.
KGU GmbH
2006 wurde die Kraftwerks-Gesellschaft Unterkochen (KGU) GmbH gegründet, die Bau und Betrieb des Munksjö-Kraftwerks zum Ziel hat. Gesellschafter sind die Stadtwerke Aalen (74,9 %) und Munksjö Decor (25,1 %). Geschäftsführer sind Joachim Becker (Munksjö) und Norbert Saup (Stadtwerke). Die Investitionssumme beläuft sich auf 14 Mio. Euro. Pläne, ein gemeinsames Kraftwerksprojekt voranzutreiben, gehen in die 90er-Jahre zurück. Sk
Wirtschaft Regional - Mai 2008 - Fotos: sk
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Maßarbeit mit tonnenschwerer Last
Spezialkran hebt 51 Tonnen wiegenden Turbinencontainer in Fripa-Halle – Neues Heizkraftwerk versorgt Papierfabrik mit Dampf und Strom
Miltenberg. Wegen Schneechaos auf der Autobahn sind die Schwertransporte und der Spezialkran der Firma Scholpp aus Stuttgart erst einen halben Tag später als geplant auf dem Hof der Firma Fripa eingetroffen. Dann ging’s aber flott: In rund zwei Stunden hob der 650-Tonnen-Kran die Gasturbine für eine neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage durch das noch offene Hallendach des neuen Kesselhauses der Firma Fripa gehoben.
Die Eon Bayern errichtet derzeit eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage für die Papierproduktion der Firma Fripa mit einem Investitionsvolumen von rund 6,3 Millionen Euro. In dieser wird mittels einer Gasturbine umweltfreundlich Strom- und Prozesswärme in Form von Dampf für die neue Papiermaschine erzeugt.
Erforderlich wurde das durch die Erweiterung des Miltenberger Hygienepapierherstellers Fripa. Im Mai soll eine dritte en dritte Papiermaschine in Betrieb gehen, durch die sich der Strom- und auch Wärmeverbrauch deutlich erhöhen werden.
Vom Schneechaos aufgehalten
Geplant war, dass der Gasturbinencontainer am Mittwochmorgen eingesetzt werden soll. Allerdings wurde die Firma mit ihren tonnnenschweren Fahrzeugen von der Polizei am Dienstagabend noch auf der Autobahn festgehalten. »Zu gefährlich«, sagte die Polizei zu dem Team, bei dem Schneechaos auf der A 5 weiterzurollen. Erst am darauf folgenden Tag um die Mittagszeit durften die die roten Lastkraftwagen weiterfahren und erreichten gegen 13 Uhr den Fripa-Betriebshof Zunächst wurde der 650-Tonnen-Kran mit Kontergewichten mit über 200 Tonnen auf beiden Seiten beschwert.
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In dem 13 Meter langen Container, der hier am Kranhaken baumelt, versteckt sich eine gewaltige Gasturbine. Sie wird ab Juni den Strom und Dampf für die Papiermaschinen der Firma Fripa erzeugen.
Foto: Anja Keilbach
Der 13 Meter lange und 2,60 Meter breite Container für die Gasturbine stand bereits schon einen Tag lang im Miltenberger Bahnhof und wartete auf seine Verladung zur Fripa. Nachdem die Lastkraftwagen der Firma Scholpp alle aus dem Hof gefahren wurden, war der Platz frei für den »Stahlriesen«.
Der Turbinencontainer wurde mit jeweils mit drei Stahlseilen rechts und links befestigt, bevor ihn der Kran in die Luft hob. Die exakte Platzierung dieses Kessels im Gebäude ist noch schwieriger als das Einsetzen der Turbine, da der Kran mit seiner schweren Last noch weiter ausholen musste.
Diese Arbeit verlangte dem Kranführer und seinen Mitarbeitern auf dem Gebäude ein hohes Maß an Konzentration und Geschicklichkeit ab. Der Balanceakt dauerte nur rund 25 Minuten, die Vor- und Nachbereitungen dafür mehrere Stunden. Um 16.30 Uhr, also acht Stunden später als geplant, stand die Turbine dann endlich an ihrem Platz.
Gestern wurde dann noch der Kessel für das Heizkraftwerk eingesetzt, ein ebenso schwerer und großer Brocken. Die Anlage wird voraussichtlich am 30. Juni in Betrieb genommen. Mit dem umweltfreundlich erzeugten Strom könnten rein rechnerisch Miltenberg und Bürgstadt versorgt werden. Die mittels Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig produzierte Prozesswärme wäre für rund 4000 Haushalte ausreichend.
Anja Keilbach,
Main Echo, Miltenberg, 28.03.2008
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Neue Gasturbine von Kawasaki
Im Rahmen einer im Jahr 2006 gegründeten gemeinsamen Kraftwerksgesellschaft der Munksjö Paper GmbH und der Stadtwerke Aalen GmbH wird die Energieversorgung der Munksjö Paper GmbH für deren Produktion am Standort Unterkochen erneuert. Das bereits seit 1981 bestehende und mit über 200.000 Betriebsstunden in die Jahre gekommene Steinkohlekraftwerk wird durch ein Gas- und Dampf-Turbinenkraftwerk (GuD) ersetzt werden.
Mit dieser Maßnahme wird der Ausstoß an Kohlendioxid um rund 30 Prozent (30.100 Tonnen weniger CO2-Ausstoss jährlich) verringert und damit eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung der Firma Munksjö Paper erreicht.
Die Gasturbine wird von der KAWASAKI Gas Turbine Europe GmbH mit Sitz in Bad Homburg geliefert. KAWASAKI konnte sich im Wettbewerb anderer Mitwerber durchsetzen. Entscheidend war hierbei die flexible und maßgeschneiderte Anpassung der Gasturbinenkomponenten an die baulichen Gegebenheiten des seit rund 30 Jahren bestehenden Kraftwerkgebäudes der Firma Munksjö.
Das Gasturbinenaggregat hat eine elektrische Leistung von 6800 Kilowatt und einen Wirkungsgrad von rund 86 Prozent. Die Energie des Abgases der Turbine wird genutzt und mit einer thermischen Leistung von 14000 Kilowatt einem Abhitzekessel zur Verfügung gestellt.
Die Inbetriebnahme der Turbine ist für Juli 2008 geplant.
GPB 80D

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Bei diesem Turbinenaggregat mit der Typenbezeichnung GPB 80D handelt es sich um eine um 700 KW leistungsstärkere Weiterentwicklung der marktbekannten Aggregate GPB 70 und GPB 60. Bei gleichem Brennstoffeinsatz konnte zudem der Wirkungsgrad in der so genannten M7-Baureihe (5,4 bis 7,4 Megawatt elektrische Leistung) um weitere 10 Prozent gesteigert werden. KAWASAKI setzt mit diesem neuentwickelten Aggregat international neue Maßstäbe.

Nach der Vertragsunterzeichnung: (v.l.n.r)
L. Fricke (Kawasaki), J. Becker (KGU), N. Saup (KGU), R. Deranek (Kawasaki), S. Noumi (Kawasaki).
Bericht: Stadtwerke Aalen, Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, 4.12.2007
www.sw-aalen.de
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Produkttrocknung weiter optimiert
Fabrikbetrieb des Kaliwerkes Zielitz nimmt eine neue Gasturbine in Betrieb
Das Kaliwerk Zielitz hat sich vor dem Hintergrund gestiegener Bezugspreise für elektrische Energie eine weitere Verbesserung im Trocknungsbereich des Fabrikbetriebes auf die Fahnen geschrieben. Gesagt, getan! Im August dieses Jahres wurde eine neue Gasturbine im Bereich der Trocknung von Industriekali in Betrieb genommen.
Gerd Schmelzer, Leiter Kraftwerk des Werkes Zielitz, schätzt die neue Turbine vom Typ Kawasaki GPB 15, denn sie trägt wesentlich zur Stabilisierung der Anlagenverfügbarkeit beim Trocknen der Produkte bei und garantiert einen hohen Mengendurchsatz. In der vom Turbinenexperten Kawasaki Gas Turbine Europe GmbH gefertigten Turbine wird 600 Kubikmeter Erdgas pro Stunde als Primärenergieträger eingesetzt. Die Turbine erzeugt daraus 1,5 MW Strom und liefert 4,5 MW Heizenergie (jeweils pro Stunde) als Abgas für die Trocknung.
Vorbild der Anlage war das Werk Neuhof-Ellers, denn dort wurden bereits Anfang der 1990-iger Jahre Abgase von Turbinen als Verbrennungsluft für die Trocknung genutzt. Die in einem leuchtend rot lackierten Gehäuse platzierte Turbine erfüllt selbstverständlich alle geforderten Parameter der Bundesimmissionsschutzverordnung (BlmSchV) und der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Der Aufbau der Gasturbine war für die deutsche Kawasaki-Tochter ein Pilotprojekt, denn eine Einbindung einer derartigen Maschine in einen produzierenden Fabrikbetrieb war für das Unternehmen im hessischen Bad Homburg eine völlig neue Erfahrung.Gerd Schmelzer freut sich über den reibungslosen Ablauf des gesamten Projektes, in das die K+S KALI GmbH rund 1,7 Millionen € investiert hat. Von der Bestellung im November 2005 über die Anlieferung im Frühsommer 2006 bis hin zur endgültigen Inbetriebnahme in der diesjährigen Reparaturpause lief alles wie am Schnürchen und unfallfrei. „Mittlerweile ist auch die erste, turnusmäßig vorgeschriebene Wartung erfolgt“, sagt Gerd Schmelzer und weist darauf hin, dass die in die neue Turbine gesetzten Erwartungen voll erfüllt worden sind. (uha)
K + S information, Ausgabe 6-2006 |
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Gerd Schmelzer, Leiter Kraftwerk des Kaliwerkes Zielitz, vor den modernen Steuerschränken der neuen Gasturbine.

Die neue Gasturbine des Werkes ist komplett eingehaust, eine wirkungsvolle Maßnahme, um die Geräusche der Anlage zu reduzieren.

Blick in das „Herz“ der neuen Gasturbine.
Alle Fotos: K+S/Straub |

Heizkraftwerk
arbeitet leiser
Gestern neue Gasturbine offiziell ihrer Bestimmung übergeben
Seit gestern läuft sie offiziell: die neue Gasturbine des Heizkraftwerks Pettenkoferstraße der Pirmasenser Stadtwerke.
Von der Heizleistung haben sich allerdings schon seit Wochen 180 Pirmasenser Haushalte überzeugen können. Die zwar wesentlich kleinere, aber für den Pirmasener Bedarf ausreichende Turbine wurde im Juni angeliefert, installiert und nach einem Probebetrieb am 11. November von den Stadtwerken übernommen.
Das von einem japanischen Herstaller stammende Aggregat hat eine elektrische Leistung von 6,5 Megawatt und eine Wärmeleistung von 12,8 Megawatt. Die seit den 70er Jahren installierte Vorgängerturbine war mit 18 Megawatt elektrischer Leistung dreimal so stark, aber laut Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Kreibich für Pirmasenser Verhältnisse überdimensioniert. Zusammen mit der neuen Turbine musste die Abgasführung neu installiert werden und auch der Schornstein komplett erneuert werden.
Insgesamt investierten die Stadtwerke 4,255 Millionen Euro, mit denen aber auch ein Mehr an Umweltsschutz in Sachen Lärmminderung und Abgasreinigung erzielt worden sei, sagte Kreibich. Durch spezielle Verkapselung der Turbine werde der Lärm auf ein Minimum reduziert und im Brandfall könne die Turbinenkapsel komplett mit Stickstoff geflutet werden, was die Sicherheit des Kraftwerks weiter verbessert habe.
Das Kraftwerk Pettenkoferstraße reiche zwar nur maximal für 20 Prozent des Pirmasenser Strombedarfs, könne aber gerade die am Strommarkt sehr teuer gehandelten Spitzenzeiten bei der Stromnachfrage abdecken und damit für billigeren Strom in Pirmasens sorgen. (kka)

Inbetriebnahme des Kraftwerks in der Pettenkoferstraße: (v.l.) OB Bernhard Matheis, Stadtwerke-Chef Klaus Kreibich und Jürgen Stirn, technischer Leiter der Firma Lurgi Lentjes Service GmbH (FOTO: SEEBALD)
Pirmasener Zeitung 18.11.2005
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Stadtwerke geben Gas
Heizkraftwerk "fährt" mit KAWASAKI-Turbine
Am 30. November nehmen die Stadtwerke die neue Gasturbine im Heizkraftwerk an der Pettenkoferstraße offiziell in Betrieb. Vorab zeigten Geschäftsführer Klaus Kreibich und der zuständige Ingenieur und Heizkraftwerksleiter, Steffen Löwe, die neue Anlage, die insgesamt 4,2 Millionen Euro gekostet hat.
Die neue Turbine von Kawasaki hat eine Strom-Leistung von etwa sieben Megawatt und eine Heizleistung von gut 20 Megawatt. Damit deckt sie auch bei minus 20 Grad Celcius besonders umweltschonend und wirtschaftlich den Heizbedarf der 204 angeschlossenen Privat- und Geschäftskunden. "Wir nutzen den Brennstoff, also das Gas, zu über 94 Prozent", so Löwe. Damit sei gewährleistet, das Optimale aus dem Gas herauszuholen. Bei Versorgungsproblemen könne man auch auf Öl umstellen. Dazu steht ein 2 Millionen Liter fassender Tank zur Verfügung.

Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Kreibich (rechts) und Kraftwerksleiter Steffen Löwe vor der neuen Kawasaki-Turbine im Heizkraftwerk an der Pettenkofer Straße. (Foto: Grüny)
Die alte Turbine hatte eine Leistung von rund 20 Megawatt, war damit aber überdimensioniert und für die Pirmasenser Verhältnisse schlicht zu groß. "Das hängt auch mit der Liberalisierung des Energiemarktes zusammen. Wir brauchen nicht mehr soviel Leistung, wie vor 30 Jahren veranschlagt", erklärt der Geschäftsführer. Außerdem sei es nicht sinnvoll eine große Maschine wenig auszulasten, anstatt eine kleinere voll auszulasten, so Löwe.
Aber auch technisch ist die Turbine auf dem neusten Stand. "Wir können die Anlage in Zukunft von drei Monitoren aus steuern. Das ist ein Entwicklungsschritt von 30 Jahren. Vorher musste da alles von Hand geregelt werden", sagt Löwe. Beim Blick auf die alten Schaltschränke wird der Unterschied ganz klar: Wo früher im wahrsten Wortsinn "Schränke" mit einer Vielzahl von Messuhren, Knöpfen und Schaltern zur Kontrolle dienten, stehen nun drei Flachbildmonitore und eine Maus. Trotzdem wird laut Kreibich keine der zehn Stellen im Heizkraftwerk abgebaut. Löwe dazu: "Mit weniger Leuten kann man ein Kraftwerk einfach nicht am Laufen halten. Entlassungen würden keinerlei Sinn machen."
Natürlich wurde nicht nur die Turbine ausgetauscht. Die Schornsteine wurden saniert, die mit der Turbine verbundenen technischen Anlagen wurden erneuert und es mussten auch etliche Zu- und Ableitungen sowie Kabelverbindungen ausgetauscht oder angepasst werden.
Am Rande klärte Kreibich über die lange Tradition der Fernwärme in Pirmasens auf. So wurde das erste E-Werk bereits 1898 in Betrieb genommen, das erste Heizwerk bereits 1934. Auch mit Blick auf diese Tradition hätten die Gesellschafter letztendlich dem Projekt zugestimmt, das zwischen Februar und Oktober dieses Jahres realisiert wurde. Eine vierzehntägige Testphase im Oktober verlief zufrieden stellend.
Die alte Turbine wurde übrigens für 700 000 Euro - ein deutlich besserer Preis als ursprünglich kalkuliert - in die Nähe von Münster verkauft, wo sie nun als Notstromaggregat dient. (dab)
Pirmasenser Zeitung Online vom 22.12..05 |

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